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Kategorie Landkreis

90 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland

Marie Juchacz (1879 bis1956) spricht auf einer Kundgebung.

Am 9. November 1918 hatte Friedrich Ebert die Regierungsgeschäfte übernommen, und schon am 12. November beschloss der Rat der Volksbeauftragten das aktive und passive Wahlrecht für Frauen.
Damit war der Weg frei für eine der zentralen sozialdemokratischen Forderungen: Der gleichberechtigten Teilhabe von Frauen und Männern am politischen Leben.
Unter dem Titel „90 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland – Mut tut gut!“ veranstaltet die Kreis-AsF Augsburg Land in Zusammenarbeit mit dem SPD-Ortsverein Bobingen einen Abend aus Anlass des 90. Jahrestages der Einführung des Frauenwahlrechts in Deutschland.

Als Festrednerin spricht an diesem Abend Frau Prof. Dr. Hildegard Macha, Leiterin des Gender Zentrums in Augsburg.
Weitere Gastredner sind Bernd Müller, Erster Bürgermeister Bobingen, Helmut Jesske, SPD-Ortsvereinsvorsitzender, Dr. Simone Strohmayr (MdL), sowie Sonja Hefele, Vorsitzende der Kreis-AsF Augsburg Land.

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 19. November um 19:30 Uhr in der „Mittlere Mühle“, Römerstr. 53 in Bobingen statt.

Ergebnisse der Landtagswahl im Landkreis Augsburg-Land-Süd

Die SPD Lechfeld und Roland Mair dankt allen Wählerinnen und Wählern. Mit einem Zweitstimmenergebnis von 19,96% (+2,98%) im Stimmkreis Augsburg-Land-Süd haben Sie sich für gute Arbeit, gerechte Bildungschancen, faire Löhne und mehr soziale Gerechtigkeit entschieden.

Ihre Vertreter im Bayerischen Landtag für Schwaben

Die Interessen Schwabens und des Landkreises Augsburg werden in der neuen Landtagsfraktion vertreten durch:

  • Dr. Simone Strohmayr
  • Harald Güller
  • Dr. Linus Förster
  • Dr. Paul Wengert

Materialien zum Beitrag

Wahlergebnisse der Landtagswahl 2008 Augsburg-Land-Süd.

Frauenfussball-WM: „Augsburg wird ein sehr guter Gastgeber sein“

Die SPD Augsburg und SPD-Stadtratsfraktion begrüssen, dass Augsburg Spielort bei der Frauenfussball-Weltmeisterschaft sein wird. Augsburg wird ein sehr guter Gastgeber sein, so Unterbezirksvorsitzender Heinz Paula und Fraktionsvorsitzender Dr. Stefan Kiefer.
Für Bekanntheitsgrad, Image und Wirtschaftskraft der Stadt ist die heutige positive Nachricht aus Berlin nicht zu unterschätzen, so die SPD-Politiker, die erwarten, dass weitere sportliche Grossereignisse im attraktiven neuen Stadion folgen werden.

Stadiongestaltung muss jetzt schnell geklärt werden

Die SPD hat in der Amtszeit von Oberbürgermeister Dr. Paul Wengert alle Voraussetzungen für den Bau des neuen Stadions geschaffen, erinnert Dr. Stefan Kiefer.
Der neue OB knüpft zu Recht dort an, wo sein Vorgänger alle Voraussetzungen für den Bau des neuen Stadions geschaffen hat. Nun ist es seine Aufgabe, den Vertragspartner FCA zur angemessenen äusseren Gestaltung der Arena zu bewegen – so wie es mit der Stadt vereinbart und im Hinblick auf die sportlichen Grossereignisse auch erforderlich ist. Hier gilt es, auch vor dem eigenen Bündnispartner hart zu bleiben, so Dr. Kiefer weiter.

Portrait Heinz Paula Heinz Paula fordert die bayerische Staatsregierung auf, endlich ihre zögerliche Haltung bei der Bahnanbindung des Augsburger Stadions aufzugeben.
Bislang hat die amtierende Wirtschaftsministerin alle Anregungen, einen Bahnhaltepunkt Impulsarena zu schaffen, schroff abgelehnt. Vom Nachfolger oder der Nachfolgerin erwarten wir eine Kurskorrektur, so Heinz Paula. Nur so lasse sich das Verkehrsaufkommen bei einem Großereignis wie der Frauenfussball-WM bewältigen.

Veröffentlicht von SPD Augsburg.

Aus Liebe zu Schwaben – Ihre Stimme für Roland Mair

Meine Politik ist ehrlich und fair – unter diesem Motto konnten Sie sich in den zurückliegenden Wochen einen Eindruck von Roland Mair, Kandidat für den Stimmkreis Augsburg-Land-Süd, verschaffen, ob beim Bürgerfest in Untermeitingen, dem Dorffest in Klosterlechfeld und den zahlreichen Infoständen.
Die Zeit ist Reif für ein gerechteres Schwaben und ein gerechteres Bayern. Mit Ihrer Wahl können Sie am 28.09. für eine gerechtere Bildungspolitik, für eine sinnvolle Energiepolitik und eine Arbeitnehmerfreundliche Politik stimmen.

Geben Sie deshalb Ihre Erststimme Roland Mair, Ihr Direktkandidat im Stimmkreis Augsburg-Land-Süd (Erststimme Liste 2 SPD).
Unterstützen Sie Roland Mair auch mit Ihrer Zweitstimme: Liste 2 SPD, Platz 209.

Bildungsdefizite auf Grund von zu hoher Klassenstärke

Gute Bildung hängt auch von der Anzahl der Schüler in einer Klasse ab.
Um dieses nach wie vor brisante Thema kümmerte sich die Landtagsabgeordnete Dr. Simone Strohmayr in einer Anfrage an den Kultusminister Siegfried Schneider.

Gute Bildung ist das wichtigste Kapital, das Kindern für ein selbst bestimmtes Leben gegeben werden kann. Dass sich Bildungsarmut von einer Generation in die nächste weiter trägt, kann ich als Sozialdemokratin nicht akzeptieren. Diese eklatante Fehlentwicklung zu bekämpfen ist das vordringliche Ziel der Landtags-SPD, erklärt Abgeordnete Simone Strohmayr. Jedes Kind solle eine Chance auf gute Bildung haben und jedes Kind solle in und nach seiner Leistungsfähigkeit gefördert werden. Wir brauchen mehr Chancengleichheit im deutschen Bildungssystem, fordert Strohmayr.

Um „gute Bildung“ vermitteln zu können, dürfen laut Strohmayr die Klassen nicht zu gross sein.
In einer schriftlichen Anfrage wollte sie von Kultusminister Siegfried Schneider wissen, in wie vielen Klassen im Landkreis Augsburg mehr als 25 Schülerinnen und Schüler unterrichtet werden.
Die Auswertung der vorläufigen „Amtlichen Schuldaten 2007/2008“ zeige, dass vor allem die Realschulen und die Gymnasien von grossen Klassen betroffen seien.

So gäbe es beispielsweise an der Dr.-Max-Josef-Metzger-Realschule in Meitingen 29 Klassen mit zwischen 26 und 34 Schülern. Ähnlich sei die Lage an der Leonhard-Wagner-Realschule in Schwabmünchen. In 32 Klassen sässen dort zwischen 27 und 33 Schüler. Und an der Realschule in Zusmarshausen seien bis zu 34 Schüler in einer Klasse.
Auch in Bobingen, Neusäss und Königsbrunn sei die Situation nicht anders: Am Gymnasium in Königsbrunn sässen in 34 Klassen mehr als 26 Schüler zusammen. In Neusäss gäbe es am Justus-von-Liebig-Gymnasium 27 Klassen mit eine Schülerzahl zwischen 26 und 33.
Die Zahlen beziehen sich jeweils auf den gesamten Klassenverband.

In derartig grossen Klassen ist aus meiner Sicht ein vernünftiges Arbeiten und ein effizientes Lernen nicht mehr möglich, so Strohmayr.
Um die angespannte Situation an einigen Schulen im Landkreis etwas zu lockern, fordert Strohmayr den Einsatz von mehr Lehrkräften an bayerischen Schulen.
Dass in punkto Reduzierung der grossen Klassen Handlungsbedarf bestehe, räumte auch Kultusminister Schneider ein. In seinem Schreiben an die Abgeordnete teilte er mit, dass in den kommenden zwei Jahren geplant sei, Klassen mit einer Stärke von 34 Schülern weitestgehend abzubauen.