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Kategorie Bayern

Kandidaten der BayernSPD zur Europawahl

Europawahl 2009Angeführt werden die Kandidaten der SPD zur Europawahl am 7. Juni von Martin Schulz, Fraktionsvorsitzende der SPE im EU-Parlament. Bereits am 8. Dezember wählten ihn die Teilnehmer der Europadeligiertenkonferenz mit einem überwältigenden Ergebnis von 99,2 Prozent zum Spitzenkandidaten.

Portrait Wolfgang Kreissl-DörflerAber auch die BayernSPD startet inhaltlich und personell sehr gut aufgestellt in die Europawahl 2009.
In jedem der sieben bayerischen Regierungsbezirke kämpfen engagierte Kandidatinnen und Kandidaten für ein modernes, starkes und soziales Europa.

Auf Platz 5 kandidiert Wolfgang Kreissl-Dörfler (Oberbayern) als Spitzenkandidat der BayernSPD, gefolgt von Kerstin Westphal (Unterfranken) auf Platz 15 und Ismail Ertug (Oberpfalz) auf Platz 20.
Für Schwaben tritt Monika Borchert-Bösele auf Platz 32 an.

Materialien zum Beitrag

Vor 90 Jahren: Kurt Eisner rief den Freistaat aus

In seinem Aufruf, der in den Münchener Neuesten Nachrichten abgedruckt wurde, wandte sich Kurt Eisner vor 90 Jahren – in der Nacht vom 7. auf den 8. November 1918 – an die Bevölkerung Münchens und verkündete die Abschaffung der Monarchie. „Die Dynastie Wittelsbach ist abgesetzt. Hoch die Republik!“, hiess es in einem Flugblatt, das in dieser Nacht und in den folgenden Tagen in München verteilt wurde.

Massenstreiks der kriegsmüden Bevölkerung, die Eisner mitorganisiert hatte, waren dem vorausgegangen sowie eine Friedensdemonstration mit über 100 000 Bürgerinnen und Bürgern auf der Münchner Theresienwiese. Auch war Eisner schneller: Die Republik in Bayern ist einen Tag älter als die im Rest des Landes, da Philipp Scheidemann am 9. November in Berlin auf dem Balkon des Reichstages stand.

Nach der Ausrufung des Freistaats wurde Kurt Eisner der erste Ministerpräsident von Bayern. In seiner rund 100-tägigen Amtszeit führte er Bayern in die Demokratie: Als erstes führte er das Wahlrecht für Frauen und den Acht-Stunden-Tag ein. Und setzte sein Leben aufs Spiel: Am 21. Februar 1919 wurde er von dem völkisch-nationalistischen Leutnant Anton Graf Arco-Valley ermordet. Die Bayerische Staatsregierung bewegt sich in Sachen Demokratie im 19. Jahrhundert: Den Begründer der bayerische Demokratie und die ersten 100 Tage will sie vergessen. Denn an Kurt Eisner erinnert gerade mal eine Bodenplatte in München. In ihrer Denkmalkultur knüpft die Staatsregierung lieber an Könige und Grafen an. Erst jetzt – 90 Jahre später – ist ein Denkmal geplant.

Die Bayerische SPD-Landesgruppe im Deutschen Bundestag wird Kurt Eisner und das Jubiläum feiern: Am 12. November veranstaltet sie in der Bayerischen Landesvertretung in Berlin ihre alljährliche Freistaatsfeier. Dieses Mal feiert sie mit Christian Ude, Oberbürgermeister von München, 90 Jahre Freistaat Bayern.

Veröffentlicht von BayernSPD.

Aus Liebe zu Bayern. Beide Stimmen für die SPD.

Wählt Filz und Mief ab! Wählt das gerechtere Bayern!
Es war noch nie so spannend. Nutzt die Chance: Die Mehrheit knacken – jetzt! Wer nicht wählt, der nicht gewinnt…

Beide Stimmen zählen: Für gleiche Bildungschancen unabhängig vom Geldbeutel der Eltern, für neue Energie statt alter Atomkraftwerke, für Mindestlöhne und gleichen Lohn für gleiche Arbeit. Für soziale Gerechtigkeit.

Mit der Erststimme (kleiner Stimmzettel) wählen Sie ihre Stimmkreiskandidatin oder ihren Stimmkreiskandidaten. Mit der Zweitstimme können Sie sich für eine beliebige Person auf der Liste der SPD entscheiden.

Die Summe von Erst- und Zweitstimmen der SPD bestimmt die Verteilung der Sitze im Landtag und im Bezirkstag. Das Gesamtergebnis entscheidet, welche Kandidatinnen und Kandidaten in den Landtag und Bezirkstag gewählt werden.

München: Franz Maget, Franz Müntefering und Christian Ude

Für die zentrale Kundgebung der BayernSPD und der Münchner SPD zur Landtags- und Bezirkstagswahl 2008 haben sich mit dem designierten Parteivorsitzenden Franz Müntefering und dem Münchner Oberbürgermeister Christian Ude zwei prominente Unterstützer der BayernSPD und ihres Spitzenkandidaten Franz Maget angekündigt.

Zunächst werden in zwei Talkrunden die Münchner Landtagskandidatinnen und -kandidaten zu den Themenschwerpunkten Bildung und Mindestlohn sprechen. Nach der offiziellen Begrüßung der Kundgebung durch BayernSPD-Vizechefin Adelheid Rupp, MdL, wird der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude zur Unterstützung der BayernSPD und ihrer Kandidatinnen und Kandidaten aufrufen.

Portrait Franz Maget Als Hauptredner wird Franz Maget, MdL, Vorsitzender der Münchner SPD und Ministerpräsidenten-Kandidat der BayernSPD, die Vorstellungen der SPD für eine gerechtere Politik in Bayern darstellen. Nur 22 Tage nach seinem großen Auftritt im Münchner Hofbräukeller wird der designierte Parteivorsitzende Franz Müntefering das sozialdemokratische Profil darstellen und die Chancen, die der Wahlsonntag für Bayern bedeutet, herausarbeiten. Zum Schluss der Kundgebung wird der BayernSPD-Landesvorsitzende, Ludwig Stiegler, sprechen.

Die Veranstaltung moderieren wird der Stadionsprecher des TSV 1860 München, Stefan Schneider. Für gute Musik von sTs, Wolfgang Ambros und eigenen Songs zu Beginn der Veranstaltung werden die Edelweißpiraten, eine Band aus dem oberbayerischen Weyarn sorgen. Voraussichtliches Ende der Kundgebung wird etwa 20.00 Uhr sein.

Termin:

25.09. 17:00 Uhr, Marienpatz, München.

Mehr Gerechtigkeit für Bayern

Der SPD-Spitzenkandidat für die bayerische Landtagswahl, Franz Maget, hat am Freitag sein Sofortprogramm für die ersten 100 Tage nach der Wahl vorgestellt. Unter anderem sollen Familien entlastet und ein Investitionsprogramm für bessere Bildung aufgelegt werden.

Im Falle eines Wahlsiegs will die BayernSPD ein landeseigenes Pendlergeld einführen. Um gleiche Bildungschancen für Alle zu erreichen, soll ein Bildungsinvestitionsprogramm aufgelegt werden. Außerdem sollen das letzte Kindergartenjahr kostenfrei und Studiengebühren abgeschafft werden.

Die damit verbundenen Ausgaben können ohne neue Schulden finanziert werden, betonte Maget. Sie passten in die Struktur des Staatshaushalts. 2008 nehme Bayern mit 31,9 Milliarden Euro mehr als vier Milliarden Euro mehr ein als 2006.

Weiterer Bestandteil des 100-Tage Programms ist die Rückkehr von der 42- zur 40-Stunden-Woche im öffentlichen Dienst. Außerdem plant die BayernSPD ein Programm zur energiesparenden Gebäudesanierung und die Garantie, öffentliche Aufträge nur noch an tariftreue Unternehmen zu vergeben.

„Wer arbeitet, der soll auch davon leben können. Dafür setzen wir uns ein“, sagte Franz Maget und kündigte an, in Bayern einen gesetzlichen Mindestlohn einzuführen, den Freistaat zur gentechnikfreien Region zu erklären und mehr finanzielle Mittel für die ambulante und stationäre Pflege zur Verfügung zu stellen.

Mehr Gerechtigkeit mit Ihrer Stimme. 10 Punkte für die ersten 100 Tage.

  1. Gesetzliche Mindestlöhne in Bayern
  2. Eine Bildungsmilliarde für mehr Lehrer und kleinere Klassen
  3. Kinderkrippe und -garten kostenfrei, das letzte Jahr ab sofort
  4. Einführung des bayerischen Pendlergeldes
  5. Sofortige Abschaffung von Studiengebühren
  6. Zurück zur 40-Stunden-Woche im Öffentlichen Dienst
  7. Investitionen in menschliche Pflege in Bayern
  8. Förderprogramm für energiesparende Gebäudesanierung
  9. Alle öffentlichen Auftragsvergaben nach Tarif
  10. Bayern wird gentechnikfreie Region
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