Erinnerung an Pogromnacht vor 70 Jahren

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 brannten in Deutschland die Synagogen, die jüdische Bevölkerung wurde angegriffen und ermordet und ihre Geschäfte geplündert.
Damit begann eines der dunkelsten Kapitel Deutschlands: Die gezielte Vernichtung jüdischen Lebens und jüdischer Kultur.
Anlässlich des 70. Jahrestages der Ereignisse der Pogromnacht erinnert die SPD Lechfeld ihrer Opfer.

Heute gebe es wieder jüdisches Leben in Deutschland, das eine kulturelle Bereicherung für unser Land sei, so Gabriele Fograscher, Sprecherin der Arbeitsgruppe Rechtsextremismus der SPD-Bundestagsfraktion.
Es gehe nicht darum, Schuldgefühle zu pflegen, sondern die Erinnerung wach zu halten und daraus Lehren für die Gegenwart und Zukunft zu ziehen.

Die SPD Lechfeld begrüsst die letzte Woche nahezu einstimmig abgegebene Erklärung des Deutschen Bundestages, jüdisches Leben in Deutschland weiter zu fördern.
Weiterhin unterstützt sie die Forderung von Gabriele Fograscher, die jüdische Geschichte in die Lehrpläne an Schulen aufzunehmen und die demokratischen Werte, die Menschenrechte, sowie die religiöse und kulturelle Vielfalt aktiv im Unterricht zu vermitteln.
Nur so könne erreicht werden, dass unsere Kinder und Jugendlichen tolerante, selbstbewusste und vorurteilsfreie Erwachsene werden, die diese Werte leben und an die folgenden Generationen weitergeben.

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