1. Mai-Demonstrationen – kein Platz für Nazis

Endstation Rechts. Unter dem Motto „Schweinfurt ist bunt – nicht braun“ demonstrierten rund 8.000 Menschen am 1. Mai in Schweinfurt gegen einen Neonazi-Aufmarsch.
Auch in vielen anderen Städten blockierten viele Menschen in Gegendemonstrationen die von der NPD ausgerufenen 1. Mai-Demonstrationen.

In Bayern hatte das „Freie Netz Süd“ zu lokalen Aufmärschen nach Schweinfurt und Würzburg aufgerufen. Die Aufmärsche wurden zuerst durch die Städte untersagt. Allerdings hob das Bayerische Verwaltungsgericht die Verbote kurz vor den geplante Demonstrationen wieder auf.
Da die rechte Szene ausschliesslich nach Schweinfurt mobilisiert hatte, kam der Aufmarsch in Würzburg allerdings nicht zustande. Aber auch dort folgten rund 5.000 Menschen dem Aufruf des gesellschaftlichen Bündnisses „Würzburg ist bunt – nicht braun“ und demonstrierten gegen den geplanten Neonaziaufmarsch.

Zufrieden zeigte sich auch der Vorstand der SPD Lechfeld über die Gegendemonstrationen: Die Aktionen in Schweinfurt und Würzburg seien nicht nur ein grosser Erfolg. Sie sind auch ein ganz deutliches Signal dafür, dass es in Deutschland keinen Platz für Neonazis gäbe.

Demokratie sei allerdings kein Selbstläufer, so Natascha Kohnen, Generalsekretärin der BayernSPD. Sie rief dazu auf, sich für die Grundwerte und eine demokratische Gesellschaft auch im Alltag einzusetzen und Zivilcourage zu zeigen. „Demokratie lebt vom Engagement ihrer Bürgerinnen und Bürger und muss immer wieder aufs Neue begründet und untermauert werden.“ so Kohnen in ihrem Aufruf.

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